Graphisoft

Interoperabilität

Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren 

Bessere Zusammenarbeit durch offene Schnittstellen

Gute Kommunikation mit Haustechnikern und Tragwerksplanern ist für den Erfolg eines Projektes unabdingbar.
Um diese zu gewährleisten, das heißt, damit nicht beim Austausch der Daten aus unterschiedlichen Gebäudemodellen Informationsverluste und Fehler entstehen, hat GRAPHISOFT auf der Basis des Virtuellen Gebäudemodells™ bzw. BIM (Building Information Modeling) und mit Hilfe der IFC-Schnittstellen Lösungen entwickelt, die einen intelligenten Austausch und die gemeinsame Nutzung von Daten ermöglichen.

Offene Schnittstellen, d.h. „Open BIM“ für die lückenlose Kommunikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren! 

Datenaustausch mit der Haustechnik

ARCHICAD verfügt über eine zertifizierte 2x3 IFC-Schnittstelle, mit der      
das Gebäudemodell unter Erhalt der gesamten Gebäudesemantik und ohne Informationsverlust an führende Haustechnikprogramme wie beispielsweise DDS CAD, Revit MEP oder AutoCAD MEP übergeben werden. Mit Hilfe von Übersetzern ist es seit ARCHICAD 14 möglich, alle für die Planung des Haustechnikers irrelevanten Gebäudeinformationen herauszufiltern. Der Haustechniker erhält ein Gebäudemodell, in dem lediglich die Elemente und Informationen aus dem Architekturmodell enthalten sind, die er für seine Arbeit benötigt. Hat er die Planung abgeschlossen, exportiert er seine Datei wiederum via IFC zurück in ARCHICAD. Dabei werden alle haustechnischen Elemente für die spätere Koordination im Architekturmodell übermittelt.  
Damit ARCHICAD alle haustechnischen Planungselemente wie beispielsweise Rohre oder Lüftungsschächte auch als solche erkennt, benötigt man einen HKLSE Modeller. Mit diesem werden nicht nur die für den Architekten relevanten haustechnischen Elemente in das ARCHICAD-Gebäudemodell integriert, mit dem HKLSE Modeller kann darüber hinaus eine automatische Kollisionsprüfung durchgeführt werden.

Datenaustausch mit der Tragwerksplanung

Um den reibungslosen Datenaustausch mit der Tragwerksplanung zu gewährleisten, hat GRAPHISOFT das Referenz-Modell-Konzept entwickelt.
Mit der in ARCHICAD integrierten Element-Klassifizierung und den Kategorien ist es möglich, im Gebäudemodell nur die tragenden Bauteile darzustellen, wenn die Planungsdaten als Referenzmodell via IFC an den Statiker übergeben werden. Nachdem der Tragwerksplaner das Modell bearbeitet hat, exportiert er die Daten – selbstverständlich via IFC - zurück in ARCHICAD, und der Architekt kann das Tragwerksmodell in sein Gebäudemodell integrieren.
Dieser Austausch der Referenzmodelle ist ein intelligentes hin- und her der Daten während des gesamten Planungsprozesses. Bei jeder baulichen Veränderung, die die Tragwerksplanung tangiert, erfolgt der Datenaustausch reibungslos und verlustfrei.
Die Zusammenarbeit zwischen Architekt und Statiker wird wesentlich transparenter – und das bei deutlich geringerem Zeitaufwand.  

GRAPHISOFT is part of the Nemetschek Group