Goetz Hootz Castorph Architekten und Stadtplaner BDA gewinnen Architekturwettbewerb Riem MK 1
Unser Kunde, das Münchener Architekturbüro Goetz Hootz Castorph, konnte den Architekturwettbewerb um die Bebauung des Baufeldes Riem Mk1, mit 11.000 qm eine der größten zentralen Flächen auf dem neuen Münchener Messegelände direkt am Messesee gelegen, für sich entscheiden.
Die Architekten entwarfen einen homogenen Baukörper, der ein kräftiges Gegenüber zum Haupteingang der Messe bildet. Das Gebäude, das Büroräume mit flexibler Flächenaufteilung und individuellen Zugangsmöglichkeiten sowie ein Hotel aufnehmen soll, ist dem klassischen Kontorhaus nachempfunden.

Der Anforderung nach einer Dreiteilung des Baukomplexes mit einer Bruttogeschossfläche von rund 33.000 qm begegnen die Planer mit der Bildung dreier proportional verwandter Höfe, die offen, weit und miteinander verknüpft sind. Dort, wo ein öffentlicher Durchgang beginnt, weicht die Fassade wie ein großes Tor zurück. Aus großen „Augen“ blickt der Bau auf den See und signalisiert weithin Zugang und Durchlässigkeit. Am Konrad-Zuse-Platz überkragt ein mächtiger Erker aus doppelgeschossigen Räumen die Platzfläche. Er begrenzt den Platz nach Osten und ermöglicht Blicke nach Westen entlang der alten Flugplatzkante. Der klare Baukörper wird eingehüllt von einem dünn und transparent wirkenden Raumgitter aus Aluminium. Das Material erinnert in seiner lebendigen patina-bildenden Oberfläche an die Flugzeuge und damit an die Historie des Grundstückes, den alten Flughafen Riem.
Die Umgestaltung des Flughafengeländes zur Messestadt Riem mit Wohneinheiten und Grünanlagen war und ist eines der größten städteplanerischen Projekte der Landeshauptstadt München in den ausgehenden 1990er Jahren und im beginnenden 21. Jahrhundert. Nur das denkmalgeschützte Towergebäude erinnert noch an den Flughafen. Seit ihrem Umzug von der Stadtmitte auf das ehemalige Flughafenareal in die Messestadt Riem verfügt die Messegesellschaft über eines der modernsten Messegelände der Welt.
Goetz Hootz Castorph arbeiten seit 1998 mit ARCHICAD. ARCHICAD bewährt sich im Einsatz besonders durch den reibungslosen Übergang von gestalterisch orientierter Entwurfsplanung zur Werkplanung mit höchstem Genauigkeitsanspruch.


