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Nullenergiehaus von John Zona

Amerikanischer Architekt realisiert sein Traumhaus

John Zona NiedrigenergiehausDass es in der Natur keine perfekt ausgerichteten Rechtecke gibt und sich Organismen stets an der Sonne orientieren, diese Erkenntnis stand Pate als John Zona das Nullenergiehaus entwarf, das er selbst gemeinsam mit seiner Frau in Jacksonville (Florida) bewohnt.
Um den Energiebedarf für die Gebäudekühlung zu minimieren, gab er dem Wohngebäude ebenso wie dem unmittel benachbarten Gästehaus einen ovalen Grundriss. Die langen Seiten sind nach Norden und Süden ausgerichtet, lediglich die spitz zulaufenden Schmalseiten zeigen nach Osten und Westen, wo die Sonneneinstrahlung stärker ist.

John Zona NiedrigenergiehausAls Nullenergiehaus verbraucht das Eigenheim der Zonas nicht mehr Energie, als mit den geschickt angeordneten 6,5kWh-Solarmodulen erzeugt wird. Die geothermische Gebäudekühlung kommt mit weniger als der Hälfte der Energie aus, die herkömmliche Klimaanlagen verbrauchen. Äußerst umweltverträglich ist darüber hinaus ein 30.000 Liter fassender Regentank, dessen Wasser unter anderem als Bade-, Spül- und Waschwasser genutzt wird. Das Grauwasser wird zur Bewässerung des Gartens weiter verwendet. Auf Nachhaltigkeit achtete John Zona auch bei der Auswahl der Baumaterialien, die ausschließlich aus der Region stammen. Anfallende Holzreste wurden zu neuen Brettern recycelt und  Dach sowie die Seitenwände reflektieren bei diesem umweltverträglichen Haus das Sonnenlicht anstatt es zu absorbieren.

John Zona arbeitet mit ARCHICAD. Dabei tat nicht nur die Architektursoftware hervorragende Dienste, auch mit Hilfe der GRAPHISOFT -Zusatzprodukte wie dem EcoDesigner, der den voraussichtlichen Energiebedarf eines Gebäudes bereits in einer sehr frühen Planungsphase ermittelt und dem HKLSE-Modeler zur Planung von Heizungs-, Lüftungs-, Elektro- und Sanitärinstallationen konnte Zona innerhalb kürzester Zeit ein dreidimensionales Modell des Hauses erstellen. Die anschließende Ausgabe von Grundrissen, Ansichten, Schnitten und Plänen für die Handwerker erfolgte dann beinahe automatisch. „Mit ARCHICAD konnten wir die speziellen Formen des Entwurfs sehr gut nachvollziehen – einschließlich der thermischen Eigenschaften der sich manchmal über zwei Stockwerke ausdehnenden Räume“, erinnert sich Zona. „Wir konnten mit ARCHICAD Sonne, Licht und Schatten simulieren und die Inneneinrichtung mit verschiedenen Materialien, Texturen, Farben und Möbeln in unterschiedlichen Renderings visualisieren. Für die Schreiner brachte zwar jeder Tag neue Abenteuer, die aber dank der Fähigkeit, mit ARCHICAD jederzeit Ansichten aus allen Perspektiven zu generieren, täglich erfolgreich gemeistert wurden.
Für manche Arbeiten hätten wir ohne ARCHICAD oder auch ohne den EcoDesigner bzw. den HKLSE-Modeller fünfmal so lange gebraucht, und andere Arbeiten wären ohne ARCHICAD ein Ding der Unmöglichkeit gewesen“, betont John Zona.


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