Graphisoft

München, 08. März 2010

GRAPHISOFT TeamBuilding

Live-Demonstration von Teamwork 2.0

Das Virtuelle Gebäudemodell bzw. BIM hat sich längst auf dem Markt durchgesetzt. Bei allen Vorteilen, die Planung in einem zentralen 3D-Gebäudemodell mit sich bringt, hat diese Technologie jedoch auch eine Frage aufgeworfen: Wie können mehrere Planer gleichzeitig an einem Modell arbeiten, ohne sich gegenseitig zu behindern? Ein Problem, das sich in der Praxis häufig stellt und für das bislang kein Hersteller von Architektursoftware eine befriedigende Lösung gefunden hat. Und so scheinen hinderliche Reglementierungen bei der Vergabe von Zugriffsrechten, lange Wartezeiten bei der Synchronisierung, d.h. bei der Aktualisierung der zentralen Modelldatei, unvermeidbare Begleiterscheinungen der Arbeit im Projektteam zu sein.

Mit Teamwork 2.0 hat GRAPHISOFT eine neue Technologie auf den Markt gebracht, die all diese Probleme zu lösen verspricht. Dass die dreijährige Entwicklungsarbeit für den weltweit ersten BIM-Server tatsächlich vollkommen neue Horizonte bei der Zusammenarbeit im Projektteam eröffnet und vermeintlich unumgängliche Einschränkungen vergessen lässt, davon konnten sich die Besucher beim GRAPHISOFT TeamBuilding, einer Live-Demonstration der neuen Technologie, am 4.März 2010 überzeugen.

GRAPHISOFT TeamBuilding Frankfurt

Im Rahmen der Veranstaltung wurde an 20 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gleichzeitig an einem gemeinsamen Projekt, einem mehrgeschossigen Büro- und Geschäftshaus geplant. Das heißt:

20 unterschiedliche Planungsaufgaben wurden vergeben, die während der Veranstaltung live und simultan bearbeitet wurden. Dabei wurde im ersten Schritt demonstriert, wie flexibel die Reservierung und Freigabe der unterschiedlichen Modellelemente mit der neuen Teamworkgeneration funktioniert, und welche Transparenz sie darüber hinaus bei der Kommunikation erreicht.

GRAPHISOFT TeamBuilding München

Alle Reservierungen werden sofort allen Teammitgliedern sichtbar gemacht. Darüber hinaus bietet der BIM-Server ein zentrales handlungs- und aufgabenorientiertes Nachrichtensystem. Über eine Messengerfunktion können sich die Teammitglieder während der Arbeit austauschen. Die Nachrichten erscheinen dann direkt auf dem Bildschirm.

Das allein ist schon ein erheblicher Fortschritt! Was aber hat Teamwork 2.0 sonst noch zu bieten? Richtig spannend wurde es, nachdem die Planungsaufgaben an den unterschiedlichen Orten erledigt waren und nun im zentralen Gebäudemodell zusammen geführt werden sollten. Bislang dauerte die Synchronisierung der Daten lange Zeit, da stets die gesamte Projektdatei hin- und her gesandt werden musste. Der BIM-Server hingegen, der den Datei-Server im Büro ablöst, und der auch über das Internet angesteuert werden kann, aktualisiert das zentrale Projektmodell, indem er von den einzelnen Arbeitsplätzen, d.h. den lokalen Kopien nur das "Delta", d.h. die Veränderungen, die vorgenommen wurden und nicht mehr die gesamte Projektdatei übermittelt. Damit wird der Datenverkehr erheblich reduziert, was zu einer enormen Beschleunigung bei der Synchronisierung führt. Und so staunten die Besucher beim TeamBuilding, wie der BIM-Server binnen Sekunden alle Änderungen, die an den lokalen Kopien erarbeitet worden waren, im zentralen Gebäudemodell zusammen führte. Das bedeutet für die Planungspraxis: Unabhängig von Größe des Teams oder Projekts können alle Mitarbeiter quasi in Echtzeit zusammenarbeiten. Hinzu kommt die Möglichkeit des ortsungebundenen Arbeitens. Da der BIM-Server über das Internet angesteuert werden kann, ist die Zusammenarbeit von Teammitglieder unabhängig von ihrem Standort möglich. Ein Plus nicht nur für international aufgestellte Büros, sondern auch für kleine und mittlere Projekte, - bietet die Technologie doch auch die Möglichkeit, externe Mitarbeiter einzubinden oder einmal von zu hause aus zu arbeiten.

Mit Teamwork 2.0, integraler Bestanteil von ARCHICAD 13, so das einhellige Urteil der Besucher, ist GRAPHISOFT ein Technologiesprung gelungen, der eine wesentlich effizientere und reibungslose Arbeit im Projektteam ermöglicht.


Besucherstimmen:
" Das war eine wirklich interessante Veranstaltung. Ich dachte, die neue Teamworkfunktion wäre nur etwas für große Projekte und große Büros. Aber für mich eröffnet sich mit Teamwork 2.0 die Möglichkeit, externe Mitarbeiter einzubinden und bei entfernten Projekten, mobil auf meine Daten zuzugreifen."

Achim Brand, Planungsbüro Brand, 56859 Bullay

" Mit der neuen Teamworkfunktion arbeitet man schneller, effizienter und Missverständnisse lassen sich eher vermeiden. Hilfreich ist auch, dass man mit der Messengerfunktion direkt im Plan mit den Entwurfsarchitekten oder Planungsingenieuren kommunizieren kann. Darüber hinaus hat mich die Flexibilisierung beeindruckt, die die neue Technologie für die Arbeitsabläufe bedeutet."

Claudia Seiler, Architekturbüro Seiler, Frankfurt a.M.

„ Wir arbeiten schon seit vielen Jahren bei eigentlich allen Projekten, die mehr als einen Mitarbeiter beschäftigen, mit der Teamworkfunktion.
Bestechend an der neuen Technologie ist ganz sicherlich die Beschleunigung bei der Synchronisierung. Wir haben häufig mit großen Datenmengen zu tun, so dass sich die Reduktion des Datenverkehrs durch den BIM-Server ganz sicherlich sehr positiv auf den Arbeitsablauf in den Projekten auswirken würde. Darüber hinaus erhoffe ich mir von der neuen Teamworkfunktion, dass sich die starren Strukturen bei der Projektorganisation, die bislang einen Administrator, Teamleiter und Mitarbeiter vorsahen, durch die Flexibilisierung bei der Reservierung und Freigabe von Modellelementen auflösen lassen, was den flachen Hierarchien unseres Büros wesentlich besser entspräche. Last but not bewerte ich die Möglichkeit des ortsungebundenen Arbeitens - beispielsweise auch einmal im home office planen zu können -, sehr positiv.“

Matthias Wittig, ruby 3architekten BDA, Darmstadt


Über GRAPHISOFT

GRAPHISOFT® war vor über 25 Jahren Pionier bei der Entwicklung des Virtuellen Gebäudemodells™ und ist heute ein führender Hersteller von Lösungen rund um das BIM (Building Information Model). GRAPHISOFT ermöglicht es weltweit über 100.000 Anwendern, ihre Projekte modellbasiert zu entwerfen und garantiert ihnen damit nicht nur eine größere Planungsqualität und optimierte Abläufe im Bauprozess, sondern auch eine signifikante Kostendämpfung bei der späteren Nutzung von Gebäuden.

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