Budapest/München, 19. Juni 2002
Graphisoft gibt Gewinner des Internationalen Ideen-Wettbewerbs bekannt
Der erste Preis ging an das österreichische Architekturbüro urbanFish.architects für das Design des neuen Konferenzzentrums über der Donau; Weitere Preise wurden an Architekten aus der Türkei, Argentinien und England verliehen
Budapest/München, 19. Juni 2002 - Graphisoft, Wegbereiter des Virtuellen Gebäude™ Konzepts für die Gebäudekonstruktion und -verwaltung, gab heute die Entscheidung der Jury des Internationalen Ideen-Wettbewerbs bekannt. Die Design-Herausforderung, das neue Konferenzzentrum von Graphisoft in Budapest über der Donau zu entwerfen, resultierte in 500 Registrationen aus 55 Ländern und mehr als 230 eingereichte Arbeiten seit der Wettbewerbsausschreibung am 2. Januar.
Der internationale Ideen-Wettbewerb, anerkannt von der Internationalen Architekten Vereinigung, wurde von der Ungarischen Architekten Vereinigung abgewickelt. Die Jury setzte sich aus renommierten Architekten zusammen: Axel Schultes (Deutschland), Erick van Egeraat (Niederlande), Nóra Demeter (USA/Ungarn), Tamás Nagy, Jury-Präsident (Ungarn) und István Schneller, Chefarchitekt von Budapest. Die Jury hielt ihre Sitzung zwischen dem 5-6. Juni im Graphisoft Park, Unternehmenszentrale sowie Stelle des geplanten Konferenzzentrums, und verlieh die folgenden Preise im Internationalen Ideen-Wettbewerb:
Die Preise im Internationalen Ideen-Wettbewerb:
Erster Preis: 30.000 US Dollar; zweiter Preis: 15.000 US Dollar; dritter Preis: 8.000 US Dollar
Die Jury wies darauf hin, dass sie unter dem breiten Spektrum der Ideen aus allen Kontinenten vor allem diejenigen intuitiven Beiträge prämierte, die eine Synthese zwischen der natürlichen und gebauten Umgebung des Graphisoft Parks schufen.
"Der Internationale Ideen-Wettbewerb von Graphisoft präsentierte ein enormes Spektrum von Arbeiten und kreativen Beiträgen", sagte Jurymitglied Nóra Demeter. "Die Design-Herausforderung des Grundstücks - die Prominenz des Donau-Ufers mit der Umgebung des Graphisoft Parks zu integrieren - ergab viele interessante Lösungen. Ich war sehr beeindruckt sowohl von der Vielfalt des Herangehens, als auch vom Reichtum an graphischen Ideen."
"Der Graphisoft-Wettbewerb zeichnete sich durch das volle Potential des glitzernden Reichs der heutigen architektonischen Entwicklungen aus, von nüchternen, realistischen Traditionen bis hin zur ‚Architektur eines vibrierenden Universums'. Ich bin mir sicher, dass die Graphisoft-Leute das Beste daraus machen", fügte Jurymitglied Axel Schultes hinzu.
Das Konferenzzentrum wird der Architektur gewidmet sein und als Raum für Architektur-Ausstellungen, internationale ARCHICAD®- und ArchiFM® Anwendertreffen sowie für Großveranstaltungen zur Graphisoft Produkt- und Technologieförderung fungieren.
"Architektur sollte inklusiv, nicht exklusiv sein, es sollte dabei um Verbinden und Ermöglichen gehen. Mir gefiel in diesem Wettbewerb besonders, dass dieser Aspekt der Architektur auch für Graphisofts Produkte zutrifft", betonte Erick van Egeraat. "Dieser Wettbewerb hat die überaus große Vielfalt an Ideen äußerst gut gezeigt. Ein grundlegendes Element dieses Wettbewerbs war, soviel wie möglich miteinander zu verbinden: Graphisoft mit dem Park, den Park mit dem Fluss, das Grundstück mit der Stadt, das Virtuelle mit dem Physikalischen."
Die Gewinner werden auf der Feier zum 20. Geburtstag von Graphisoft am 25. Juli - die Teil des offiziellen Programms des Berliner XXI. UIA-Kongresses vom 22-26. Juli 2002 ist - offiziell präsentiert und begrüßt. Graphisoft, Hauptsponsor der Veranstaltung, wird für den Zeitraum des Kongresses ein Meeting Point auf seinem Stand für Design-Professionals einrichten. Als Höhepunkt der Graphisoft-Veranstaltungen während des Kongresses wird eine Ausstellung aus den Arbeiten der Gewinner organisiert.
"Graphisoft Park wurde entworfen und konstruiert, um eine inspirierende Umgebung für die Software-Industrie der Region sowie für die Architekturbranche zu schaffen. Ich bin sehr erfreut, dass das weltweite Interesse für unseren Internationalen Ideen-Wettbewerb dieses Konzept eindeutig bestätigt", sagte Präsident Gábor Bojár.


